Vancouver (20.08.)

Nun ist das unvermeidliche, der große Abreisetag nach Deutschland, doch noch eingetroffen. Die vergangen drei Wochen, mit der Fülle an Eindrücken, kamen einem vor wie zwei Monate Erlebnisreise. Und noch immer stand eine letzte große Attraktion auf dem Programm: Die Besichtigung von Vancouver/Downtown.

Vorab hatten wir uns noch klassisch amerikanisch am Airport bei Tim Hortons, einer Breakfest-Fastfood-Kette, mit einem ersten Frühstück für den großen Marsch gestärkt.

Anschließend ging es erneut mit der Canada Line zu unserer ersten Station des Tages: Yaletown. Einem Komplex mit Restaurants und Kunstgalerien, zwischen Mainland und Hamilton Street gelegen.

Begrenzt wird dieses Viertel im Norden von der Robson Street, die uns westlich nach Robson geführt hat. Zahlreiche Läden und Shoppingzentren konzentrieren sich hier um den Robson Square. Nette Blumenbeeten, Kaskaden und Springbrunnen schmücken diesen populären Treffpunkt.

Die Robson Street westlich des Robson Square wird wiederum mit Boutiquen und Restaurants zu einer Art „Flaniermeile“ für einen Schaufensterbummel der besonderen Art, dem Nachmittagskaffee oder einem Drink zur Abendstunde in einem der zahlreichen Straßencafés. Auch wir haben uns hier natürlich die Zeit für ein Crêpes oder Wrap genommen und die impulsive Atmosphäre der City bewundert.

Anschließend ging es mit dem Seabus (ab Lonsdale Quay) nach North Vancouver, um vom anderen Ufer des Burrard Inlet die Skyline von Downtown zu bestaunen.

Vancouver / Downtown

Zurück in Downtown blieb dann noch Zeit für einen kleinen Abstecher nach Gastown. Im ältesten Bezirk Vancouvers – Bereich Water Street östlich des Harbour Centre etwa bis Columbia Street – gelang die Restaurierungen eines einst heruntergekommen Stadtteils. Heute besitzt Gastown hinter den nostalgisch gestimmten neuen Fassaden jede Menge Shops für Krimskrams und Souvenirs und eine attraktive gastronomische wie Nachtclub Szene.

Gastown besitzt auch eines der Wahrzeichen der Stadt: Die Steam Clock, die viertelstündig pfeift und stündlich Dampf ablässt. Sie wird noch vom zentralen Dampfheizungssystem der Gastown angetrieben. Wir haben uns das Pfeifen um 17:00 Uhr angehört. Lustig 🙂

Gastown

Leider hieß es danach aber auch tatsächlich Abschied nehmen von Vancouver und Kanada, denn die Zeit raste nur so dahin und so mussten wir uns bereits auf dem Weg zu Flughafen machen. Für Vancouver benötigt man tatsächlich einen Tag mehr, um die Attraktionen und Atmosphäre noch besser aufnehmen zu können. Aber so ist es nun mal bei einer derartigen Reise: Alles geht einfach nicht; vielleicht beim nächsten mal 🙂

So sind wir kaputt aber sehr glücklich zum Flughafen und damit zum Ende dieser Reise gefahren.

Unser Flieger nach Hause

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