Icefields Parkway (10.08.)

Am Morgen ging es natürlich zunächst zum Athabasca Glacier. Die bekannteste Attraktion des Jasper Nationalpark gehört zum 325 qkm großen Columbia Icefield, das gleich 3 bedeutende Flusssysteme speißt: Der Athabasca River ist einer der Querflüsse des über 4.200 km langen, ins Polarmeer strömenden Mackenzie River. Der North Saskatchewan River fließt aus dem nördlichen Banff Park in den Lake Winnipeg in Manitoba und bahnt sich von dort als Nelson River nach 2.470 km seinen Weg bis in die Hudson Bay. An der Westseite des Icefield fließen die Gletscherbäche in den Columbia River, der nach 2.000 km bei Portland / USA in den Pazifik mündet.

Das Eisfeld selbst liegt verborgen in der Höhe. Nur drei seiner Gletscher (Athabasca, Dome und Stutfield) sind von der Straße aus zu sehen.

Auf das wenig plausible Vergnügen, sich für 50 $ pro Person per Spezialbuss, mit mannshohen Reifen, auf den Gletscher fahren zu lassen, gehen wir natürlich nicht ein. Wir laufen lieber, wie viele andere vernünftige Besucher, zu Fuß an den Gletscherrand, um diesen von der Nähe zu bestaunen und lassen der Natur ansonsten seine Ruhe. Wir Schaden dieser schon genug, wenn man sieht wie weit sich der Gletscher, in dem vergangenen  Jahrhundert, bereits zurückgezogen hat. Erschreckend. 😱

Die Weitefahrt auf dem Icefield Parkway führte uns im Anschluss über den Sunwapta Pass (2.035 m), vorbei an den Bridal Veil Falls und den Panther Falls, direkt zum Bow Summit, dem mit 2.088 m höchsten Punkt des Parkway.

Von dort führt eine Stichstrasse mit anliegendem Wanderwg direkt zum Peyto Lake Viewpoint.

Peyto Lake

Abwärts folgend ging es anschließend am Bow Lake vorbei direkt in die Region um Lake Louise, um dort sich einen der begehrten Campingplätze zu sichern. Und diesmal hatten wir Glück, den letzten Platz – direkt am Kickinghorse River, umgeben von steil ansteigenden Bergen – auf dem populären Kicking Horse Campground zu ergattern. Traumhaft!

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