Archive – Controlling Crowds

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Ein 90-sekündiges Intro mit Kirchen-Orgel-artigem Synthie, dann übernehmen für ebenso lange Zeit rollende TripHop-Grooves und erst nach drei Minuten wächst dies zu einem 10-Minütigen Opus zusammen das seines Gleichen sucht. So beginnt für gewöhnlich ein Konzeptalbum, und genau das liegt uns hier vor: Auf „Controlling Crowds“ drehen Archive das ganz grosse Rad. Die Kulisse für das ganze Szenario liefert ein düsterer triphop-geprägter Sound, der so minimalistisch-elegant und dabei melancholisch klingt als wären gerade Radiohead am Werk, um im nächsten Moment an den psychedelischen Sound von Pink Floyd oder an Industrial-Rock von nine inch nails bzw. an den Trip-Hop von Massive Attack zu erinnern. Der Klang mischt dabei reizvoll dicht geschichtete und luftig-sphärische Passagen – wobei die leichten Unschärfen und Verzerrungen mutmaßlich bewusst dem künstlerischen Anspruch geschuldet sein dürften. Ein imposantes,  progressives Rock-Album: Toll!
Wer mehr über die Band erfahren möchte siehe unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Archive